By Natascha Kampusch

ISBN-10: 3471350403

ISBN-13: 9783471350409

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Er hatte eine schmale und etwa acht Zentimeter dünne Schaumstoffmatte mitgebracht, die er auf den Boden legte. Sie sah aus, als ob sie vom Bundesheer stammte, oder von einer Gartenliege. Als ich mich auf sie setzte, wich die Luft 58 sofort aus dem dünnen Gewebe und ich spürte den harten Boden unter mir. Der Täter hatte alles, worum ich ihn gebeten hatte, mitgebracht. Und sogar Kekse. Butterkekse mit einer dicken Schicht Schokolade darauf. Meine Lieblingskekse, die ich eigentlich nicht mehr essen durfte, weil ich zu dick war.

Er befahl mir, mich auf den Boden des Laderaums zu setzen, und schärfte mir ein, mich nicht zu rühren. Wenn ich seinen Anweisungen nicht folgen würde, könne ich was erleben. Dann stieg er über den Sitz nach vorn und fuhr los. Da es keine Trennwand zwischen Fahrerbereich und Laderaum gab, konnte ich ihn von hinten sehen. Und ich konnte hören, wie er hektisch Nummern in sein Autotelefon eintippte. Aber offenbar erreichte er niemanden. Währenddessen hämmerten die Fragen in meinem Kopf weiter: Wird er Lösegeld erpressen?

Drei Stunden lang schimpfte der Freund meiner Mutter, dass sie wegen meiner Ungeschicktheit so eine lange Strecke mit dem Auto fahren mussten. Meine Mutter versuchte zwar, die Stimmung aufzulockern, aber es wollte ihr nicht gelingen, die Vorwürfe hörten nicht auf. Ich saß auf dem Rücksitz und weinte leise vor mich hin. Ich schämte mich dafür, dass ich gefallen war, und ich schämte mich für die Mühe, die ich allen bereitete. Mach keine Umstände. Mach nicht so einen Aufstand. Sei nicht hysterisch.

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3096 Tage: Wie ich achteinhalb Jahre in Gefangenschaft überlebte by Natascha Kampusch


by Mark
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